Ich bin Viktoria – Yogalehrerin, Mama, Überlebende und Gründerin von „Eine Portion Glück“.
Vor einigen Jahren hat sich mein Leben durch einen schweren Unfall innerhalb weniger Sekunden komplett verändert. Heute begleite ich Menschen in schweren Zeiten dabei, wieder zurück zu sich selbst und ins Leben zu finden – mit sanftem Yoga, Meditation und kleinen Impulsen, die Hoffnung schenken.
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Im März 2021 erlitt ich einen schweren, lebensbedrohlichen Unfall, der mein Leben komplett verändert hat. Ich war damals 27 und stand mitten im Leben. Und dann bin ich von einem auf den anderen Moment völlig aus dem Leben gerissen worden.
Eigentlich bin ich an diesem Tag nur ohnmächtig geworden, dabei aber so unglücklich auf den Kopf gefallen, dass ich einen Schädelbasisbruch erlitten habe. Außerdem hat sich ein riesiges Hämatom unter der Schädeldecke gebildet. Ich musste notoperiert werden und lag danach im Koma. Und als ich aufwachte, konnte ich vieles nicht mehr. Es folgte ein langer Heilungsweg mit Krankenhausaufenthalt, Rehaklinik, vielen Behandlungen und Arztbesuchen. Ich habe nach dem Unfall quasi bei Null angefangen und musste alles neu lernen – auch so grundlegende Dinge wie laufen, sprechen oder schlucken.
Doch das Schwierigste war etwas anderes: Ich musste lernen, meinem Körper wieder zu vertrauen. Und daran zu glauben, dass mein Leben trotzdem wieder schön werden kann.
Es ist möglich, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen – auch nach einem Schicksalsschlag, der alles verändert.
Doch so schmerzhaft dieser Schicksalsschlag auch war, er wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben.
Der Weg nach dem Unfall war nicht einfach und ich bin oft verzweifelt. Trotzdem habe ich es geschafft, wieder zurück ins Leben zu finden. Ich habe geheiratet. Ich bin Mama geworden. Ich habe meine Yogalehrerausbildung abgeschlossen und angefangen, trotz körperlicher Einschränkungen Yoga zu unterrichten. Und ich habe gelernt, mich und meinen Körper neu anzunehmen. In der ersten Zeit nach dem Unfall habe ich Yoga, Achtsamkeit und Meditation als Anker für mich entdeckt. Genau diese Dinge haben mir geholfen, meine Gedanken zu beruhigen, meinen Körper neu zu spüren und Frieden in mir zu finden.
Heute habe ich eine völlig andere Sichtweise auf das Leben. Ja, mein Leben ist durch den Unfall anders geworden als geplant. Gleichzeitig hat mir diese Erfahrung gezeigt, was wirklich wichtig ist. Und ich habe dadurch verstanden: Glück finden wir nicht im Außen, sondern immer nur in uns selbst.
Aus diesem persönlichen Weg entstanden „Eine Portion Glück“ und der Wunsch, auch andere Menschen zu begleiten.
Meine Lebensgeschichte ist nicht nur durch meinen Unfall besonders. Eigentlich hat sie schon viel früher begonnen. Als Baby im Alter von einem halben Jahr habe ich mir zum ersten Mal den Schädel gebrochen, als ich aus der Babywippe gefallen bin. Damals wurde nach einiger Zeit davon ausgegangen, dass ich keine bleibenden Schäden davongetragen habe.
Erst viele Jahre (ich war schon Anfang 20) später bemerkte ich selbst, dass mein linker Arm schwächer war als der rechte. Nach verschiedenen Untersuchungen wurde schließlich festgestellt, dass ich eine Teillähmung (Hemiparese) im linken Arm habe, die auf diesen frühen Schädelbruch zurückzuführen ist. Das bedeutet: Ich hatte schon lange vor meinem Unfall körperliche Einschränkungen – auch wenn ich sie viele Jahre kaum bewusst wahrgenommen habe.
Im Jahr 2021 brach ich mir meinen Schädel ein zweites Mal. Dieses Mal waren die Folgen deutlich schwerwiegender. Niemand wusste, ob ich aus dem Koma wieder aufwachen würde oder welche bleibenden Einschränkungen ich haben würde. Die Ärzte sprachen später von einem medizinischen Wunder, dass ich diesen Unfall überhaupt überlebt habe. Seitdem lebe ich mit einer Schwerbehinderung, chronischen Schmerzen und weiteren körperlichen Einschränkungen. Mein Körper ist nicht mehr derselbe wie früher. Viele Dinge kosten mich mehr Kraft, manches ist bis heute nicht selbstverständlich.
Genau diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Gesundheit, Heilung und den eigenen Körper verändert. Ich beschäftige mich seitdem intensiv mit verschiedenen Wegen der Heilung – von der klassischen Medizin bis hin zu Yoga, Meditation, Osteopathie, Naturheilkunde und vielen weiteren ganzheitlichen Ansätzen. Heute glaube ich, dass Heilung weit mehr bedeutet als nur körperlich gesund zu werden. Sie beginnt dort, wo wir lernen, unserem Körper wieder zuzuhören, ihn anzunehmen und ihm Schritt für Schritt wieder zu vertrauen. Ich bin noch immer auf diesem Weg. Und genau deshalb möchte ich meine Erfahrungen teilen und anderen Menschen Mut machen, ihren eigenen Heilungsweg zu finden.
Ich habe mich schon vor meinem Unfall mit Yoga, Achtsamkeit und Spiritualität beschäftigt.
Wie ich dazu gekommen bin? Ich war schon immer ein sehr ruhiger, sensibler und introvertierter Mensch. Gleichzeitig habe ich schon immer dazu tendiert, mir viel zu viele Gedanken zu machen (Overthinker) und mich teilweise in Sorgen über alles Mögliche zu verlieren. Als ich studiert habe, ist ein enormer Leistungsdruck dazugekommen und der Wunsch, allem gerecht zu werden. In der Abschlussphase meines Studiums habe ich mich völlig verloren und erschöpft gefühlt. Damals habe ich angefangen, Yoga zu machen und zu meditieren.
Beides habe ich von Anfang an geliebt, weil es mir geholfen hat, meine Gedanken und meinen Geist zur Ruhe zu bringen. Ich habe meinen Blick zum ersten Mal in meinem Leben nach innen gerichtet. Und angefangen, mich mit meinen eigenen Gedanken und meinem Leben auseinander zu setzen. Nach und nach habe ich mich mit weiteren Themen wie Achtsamkeit, Spiritualität und persönlicher Weiterentwicklung beschäftigt und mich dazu entschieden, selbst eine Ausbildung als Yogalehrerin zu machen.
So hat für mich ganz unerwartet eine wunderschöne Reise begonnen. Eine Reise zu mir selbst. Und auch wenn diese Reise nicht immer einfach ist, bin ich trotzdem unendlich dankbar dafür. Gerade nach meinem Unfall haben mir all diese Dinge unglaublich geholfen, Frieden mit meinem Schicksal zu schließen. Und sie helfen mir bis heute jeden Tag dabei, glücklich zu sein.
Ich möchte einen Ort schaffen, an dem Menschen sich mit ihrer Geschichte verstanden und gesehen fühlen. Einen Ort, der Mut macht, Hoffnung schenkt und daran erinnert: Du bist nicht allein.
Ich teile meinen eigenen Heilungsweg, meine Gedanken sowie Impulse aus Meditation, Yoga und Achtsamkeit – in der Hoffnung, anderen Kraft zu geben und sie dabei zu begleiten, ihren ganz persönlichen Weg zurück zu sich selbst zu finden.
Vielleicht befindest du dich selbst gerade in einer schweren Zeit. Vielleicht fühlt sich dein Leben anders an als früher. Vielleicht suchst du einfach einen Ort, an dem du nichts leisten musst. Dann bist du hier herzlich willkommen.
Ich freue mich, ein Stück deines Weges mit dir gehen zu dürfen.
Von Herz zu Herz …