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Wie du das Jahresende und die Zeit der Rauhnächte nutzen kannst

by eineportionglueck

Die Zeit nach Weihnachten, zwischen den Jahren hat irgendwie etwas Magisches an sich. Es wird alles dunkler, ruhiger und stiller um uns herum. Und genau deshalb eignet sich diese Zeit wunderbar, um das Jahr zu reflektieren und Visionen und Träume für das kommende Jahr festzulegen.

 

Das Jahr reflektieren

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und wir sagen dann häufig solche Sachen wie „Schon wieder ein Jahr vorbei“ oder „Das Jahr ist wie im Flug vergangen“. So als ob in diesem Jahr nicht viel passiert wäre. Und deshalb finde ich es unglaublich wichtig, das Jahresende zu nutzen, um zu reflektieren. Denn erst dann merkt man, wie viel eigentlich wirklich in diesem Jahr passiert ist. Was man alles erlebt hat. Was man gelernt hat. Was man überwunden hat. Was man alles geschafft hat. Welche wunderbaren Momente und Erlebnisse man in diesem Jahr hatte.

 

Wie kannst du dein Jahr reflektieren?

Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal mein vergangenes Jahr reflektiert. Und das auf eine ganz einfache Art und Weise, die ich hier mit dir teilen möchte. Du brauchst dafür einfach etwas zum Schreiben – einen Laptop, einen Zettel oder ein Notizbuch.

 

Das Jahr reflektieren

Das Jahr reflektieren

 

1. Reflektiere jeden Monat

Schnapp dir zuerst deinen Kalender vom vergangenen Jahr, egal ob digital oder analog. Schau dir jeden Monat ganz genau an. Fang bei Januar an und schau nach, was du in diesem Monat erlebt und gemacht hast. Das kann zum Beispiel ein Urlaub gewesen sein, ein bestimmtes Treffen mit Freunden, eine Hochzeit von Freunden, Dinge, die auf der Arbeit gut oder schlecht gelaufen sind, usw. Diese Erlebnisse kannst du einfach in Stichpunkten zusammenfassen. Dann stell dir bei jedem Monat abschließend die Frage, was du gelernt hast und was das Besondere in diesem Monat war. Das machst du jetzt für jeden Monat von Januar bis Dezember. Als Inspiration hier ein paar Fragen, die du dir stellen kannst:

  • Was habe ich in diesem Monat erlebt?
  • Was waren besonders schöne Momente?
  • Was habe ich in diesem Monat gelernt?
  • Für was war ich in diesem Monat besonders dankbar?

 

2. Finde die Quintessenz heraus

Im nächsten Schritt geht es darum, deine Quintessenz des vergangenen Jahres herauszufinden. Es geht also darum, das Große und Ganze zu betrachten und herauszufinden, was deine wichtigsten Erkenntnisses in diesem Jahr waren. Dafür kannst du dir zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Was war das Wichtigste, was ich in diesem Jahr gelernt habe?
  • Was war das Wichtigste, was ich losgelassen habe?
  • Was war das Schönste, was ich angefangen habe?
  • Wofür bin ich im Nachhinein in diesem Jahr besonders dankbar?
  • Was war das schönste Erlebnis?
  • Was muss ich dieses Jahr noch zu Ende oder in Ordnung bringen?
  • Was möchte ich loslassen (auch für das nächste Jahr)?

 

Das Jahresende eignet sich aber nicht nur, um das vergangene Jahr zu reflektieren. Es ist auch eine ganz besondere Zeit, um sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Dafür sind die Rauhnächte wunderbar geeignet.

 

Was sind die Rauhnächte?

Die Zeit zwischen den Jahren wird auch „Zeit der Rauhnächte“ genannt. Es ist eine besondere, gesegnete Zeit, in der man Wünsche und Träume für das kommende Jahr festlegen kann. Schon unseren Vorfahren waren die Rauhnächte heilig. In alten Schriften heißt es oft, dass in dieser Zeit „die Tore der Anderswelt weit offen stehen“. Früher hat man geglaubt, dass in den Rauhnächten das Flüstern und Raunen der Götter und alten Seelen besonders gut wahrzunehmen sei. Und so hat man damals schon diese magische Zeit genutzt, um zu deuten, orakeln und Sehnsüchte und Träume für das neue Jahr zu erkennen. Dabei steht jede Rauhnacht für einen Monat des kommenden Jahres: die Nacht des 25. Dezembers steht für Januar, die des 26. Dezembers für Februar, die Nacht des 27. Dezembers für März … – bis zum 6. Januar.

 

Wie wir die Rauhnächte heute nutzen können

Auch heute noch kann man die Zeit der Rauhnächte wunderbar nutzen, um sich auf das nächste Jahr vorzubereiten. Am besten funktioniert das, wenn man sich täglich etwas Zeit einplant und während den Rauhnächten besonders aufmerksam ist. Du kannst zum Beispiel einfach auf dein Herz hören, auf Träume achten, auf Gedanken und besondere Erfahrungen in dieser Zeit und diese bewusst wahrnehmen – denn genau das sind die Boten für unsere Wünsche.
Übrigens hat jede Rauhnacht ein bestimmtes Thema und man kann sich passende Fragen dazu stellen. Die erste Rauhnacht steht zum Beispiel für „Rückschau“. Schau da einfach mal im Internet, da gibt es jede Menge Anleitungen und Inspiration für Fragen, die zum Nachdenken anregen. Das Buch von Annemarie Herzog kann ich auch sehr empfehlen.

 

Wünsche und Träume festhalten

Im nächsten Schritt geht es darum, diese Wünsche, Träume und Visionen festzuhalten und zu manifestieren. Dafür kannst du dir einfach an jeden Abend ein bisschen Zeit nehmen und den Wunsch für den jeweiligen Monat auf einem Zettel oder in einem Notizbuch festhalten. Es kann sich dabei um Sehnsüchte, Träume oder Gedanken handeln. Vielleicht ist es ein ganzer Satz oder auch nur ein einziges Wort. Am besten man macht das einfach ganz intuitiv.

 

Die Träume der Rauhnächte festhalten

Die Träume der Rauhnächte festhalten

 

Die Visionen der Rauhnächte im nächsten Jahr nutzen

Natürlich macht es Sinn, die Erkenntnisse der Rauhnächte auch im kommenden Jahr zu nutzen. Wenn du deine Träume zum Beispiel auf Zettel geschrieben hast, kannst du sie in einem schönen Gefäß aufbewahren. An einem Ort, an dem du es jeden Tag sehen kannst. Du kannst dir die Zettel für die entsprechenden Monate dann immer wieder ganz bewusst anschauen. An deine Wünsche denken und davon träumen, was du dieses Jahr alles verwirklichen möchtest.

 

Egal, wie du das Jahresende verbringst – ich hoffe, du hattest ein ganz wunderbares Jahr und ich wünsche dir einen schönen und inspirierenden Start in das neue Jahr!

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